Verfasst von: RG | 20. November 2017

Aufnahme und Sippenwochenende

Am Freitag den 10. November war es endlich soweit, wir machten uns auf zum Sippenwochenende auf den Donnerskopf unser Landeszentrum in der schönen Wetterau.

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Wir hatten schon alles was wir so an Essen brauchte zuvor eingekauft, so dass wir am Bahnhof in Butzbach direkt in den Bus nach Bodenrod steigen konnten.

Von Bodenrod stapften wir dann noch eine knappe Dreiviertelstunde teils orientierungslos, teils einfach dem Lichtschimmer zwischen den Bäumen folgend hoch auf den Donnerskopf. Wir hatten uns irgendwann dafür entschieden die üblichen Wege zu verlassen und einfach querfeldein immer bergauf zu laufen.

 

Oben angekommen wurden wir herzlich von dem ASTA aus Frankfurt in Empfang genommen. Der ASTA machte ein Seminarwochenende im großen Haus und wir bezogen die Sippenunterkunft im Keller des großen Hauses.
Wir kochten uns eine relativ wässrige Lauchsuppe. Diese war zwar etwas dünn geraten, dafür konnte aber jeder auch etwas mehr davon essen. Pünktlich nach unserem Abendessen – gegen Mitternacht – ging nebenan in der Donnerskopf Kellerbar die Elektro-Pop-Schrott-Reagge-Party der Frankfurter Studierenden los. Naja gegen 4:00 Uhr morgens war dann auch der letzte von uns bei den einschläfernden Bässen eingeschlafen.

Entsprechend überrascht waren wir als es samstags gegen zwölfe an der Tür klofpte und Basti, der DoKo-Staff, in der Tür stand: Na ist alles OK bei euch?” Oder so ähnlich, wir rieben uns die Augen und stellten fest: Zeit fürs Frühstück. Wir entschieden uns für die gesunde Varianten: Viel Obst. Aber damit keiner merkt, dass man was gesundes isst, packten wir die Apfelringe in ein Pfannkuchenteig ein und brieten diese kurz an – gesund und lecker, so sollte es sein.

 

Gefühlt drei Stunden später mit je 2 Pfund mehr auf den Rippen blickten wir ein wenig auf die 5 vergangen Jahre als Sippe zurück: Wahnsinn wie viel wir seit 2011 erlebt hatten: undenlich viele Lager, gefühlt tausend Friedenslichtsandachten, hunderte Sippenstunden von einer Schaukel bis zu einem Musikvideo oder aber Landeslager in Großzerlagen und Sommerfahrt auf Hooge. Nicht zu vergessen das BuLa 2014 mit dem legendären 40km Hajk.

Zack und schon war es wieder Zeit fürs Abendessen: diesmal klassisch- Käsespätzel mit gerösteten Zwiebeln. Wir spielten im Anschluss noch ein paar Kartenspiele. Leider war unser Lagerfeuer aufgrund des rauen Wetterauwetters ausgefallen. Wir suchten dann unser Glück im Tischkickern gegen betrunken Studenten.

Sonntagsmorgen dann: packen, aufräumen, spülen, putzen, kehren, abtrocknen, saugen, fegen, kickern, wandern … und dann standen wir auch schon am Bahnhof in Butzbach. Wir tuckerten dann mit dem Bummelzug zurück nach Gießen, dort verpassten wir dann unseren Anschlusszug nach Fulda. Ungefähr 10 Döner später konnten wir dann den nächsten Zug Richtung Heimat nehmen. Satt und müde dösten wir dann im Zug vor uns hin.

 

In Bad Salzschlirf winkte uns vom Bahnsteig Fred und Björn zu. Wir stiegen dann spontan im Vogelsberg aus. Wir liefen gemeinsam zum ev. Gemeindehaus. Dort wurden die weißen Tiger bei einer kleinen Andacht über unsere vergangene Abenteuer und einigen nachdenklichen bis motivierenden Zitaten als Ranger- und Rover aufgenommen. Fred und ich bekamen zu guter Letzt auch das lilafarbenen Erwachsenentuch verliehen.

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Für uns persönlich endet damit auch die aufregende Zeit als Sippenleiter. Wahnsinn wie schnell diese Zeit zu Ende war. Gefühlt war gestern noch die erste Sippensstunde im Heim und jetzt zählen wir schon zu den Alten.
Gut Pfad!
Robin

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